
Um die Parameter der ausgewählten Lane zu ändern, verwende das Informationsfenster „Lane“. Die wichtigsten Parameter sind „Status“ und „Datenbyte 1“. Der Parameter „Status“ legt den Event-Type für die ausgewählte Lane fest. Der Parameter „Dateibyte 1“ (im Bild als „Nummer“ angezeigt) legt den Wert für den ausgewählten Event-Typ fest. Der Parameter „Datenbyte 1“ ändert sich entsprechend, wenn verschiedene Event-Typen ausgewählt werden.

Der Name der ausgewählten Lane wird neben dem Dreiecksymbol im Informationsfenster „Lane“ angezeigt. Derselbe Name erscheint auch in der Spalte „Name“ im Schritteditor.
Wähle den Namen aus, um ein Textfeld zu öffnen, gib einen Namen ein und drücke den Zeilenschalter.

Hinweis: Wenn du in den Zeilen für Status und erstes Datenbyte einen benannten MIDI-Controller oder eine Note eines gemappten Instruments definierst, wird der entsprechende Name automatisch angezeigt. Wenn du einen Notennamen im Informationsfenster änderst, wird dadurch auch der entsprechende Notenname im gemappten Instrument geändert.
Der Parameter „Delay“ im Informationsfenster ist sehr nützlich zur Schlagzeugprogrammierung (z. B. Flams), da nur einzelne Event-Typen bzw. Notennummern davon beeinflusst werden. Er ist auch gut dafür geeignet, Noten in einer Region präziser oder mehr „laid back“ zu gestalten, ohne Quantisierungsfunktionen zu verwenden.
Stelle den Delay-Parameter auf den gewünschten Wert ein.
Positionsänderungen werden von den Schritten in der Lane direkt übernommen. Neue Events (die eingefügt wurden, während ein Raster in der Zeile aktiviert war) werden gegenüber den Rasterpositionen um den Delay-Wert versetzt.
Tipp: Generell solltest du Controller-Daten kurz vor oder nach Noten-Events senden, um das Timing der Noten zu verbessern. Mit anderen Worten: Platziere Controller vor den Rasterpositionen der Noten, die genau auf den Rasterpositionen liegen (verwende einen negativen Delay-Wert).
Bewege die Werte für den Parameter „Länge“ vertikal, um die Länge von einzufügenden Events zu ändern (was vor allem auf Noten-Events zutrifft), gemessen in Rasterwerten (linke Zahl) und Ticks (rechte Zahl).
Du solltest die Verwendung von kleinen Tick-Werten vermeiden, weil viele MIDI-Geräte nicht schnell genug reagieren, wenn Note On- und Note Off-Befehle sehr kurz nacheinander gesendet werden, weshalb dann keine Note zu hören ist.
Aktiviere das Markierungsfeld „Kanal“.
Wenn dieses Feld aktiviert ist, ist die Anzeige auf Events des eingestellten Kanals begrenzt.
Wenn dieses Markierungsfeld deaktiviert ist, wird der Parameter „Kanal“ ignoriert und passende Events aller Kanäle werden angezeigt.
Wähle eine MIDI-Kanal-Nummer aus dem Einblendmenü rechts neben dem Parameter „Kanal“ aus.
Ähnlich wie du die Parameter für mehrere MIDI-Regionen gleichzeitig ändern kannst, kannst du auch die Parameter mehrerer Lanes gleichzeitig ändern.
Führe einen der folgenden Schritte aus:
Drücke und halte die Umschalttaste gedrückt und klicke dann auf mehrere Lanes in der Spalte „Name“.
Wähle „Lanes“ > „Alle Lanes auswählen“ und klicke dann bei gedrückter Umschalttaste auf alle Lanes, die du nicht ändern möchtest, um deren Auswahl aufzuheben.
Alle Änderungen, die du im Informationsfenster vornimmst, betreffen alle ausgewählten Lanes.
Der Event-Status bestimmt den Event-Typ, der von jeder Lane gesteuert wird.
Bewege den Event-Typ neben dem Parameter „Status“ bei gedrückter Maustaste vertikal, um eine der folgenden Optionen auszuwählen:
Fader: Definiert eine Fader-Event-Lane. Fader-Event-Daten können zur Steuerung beliebiger Parameter verwendet werden (ausgenommen Kanal-Volume und Panorama, die Controller verwenden). Fader-Daten können auch verwendet werden, um Meta-Events zu erzeugen.
Meta: Definiert eine Meta-Event-Lane. Meta-Events sind interne Logic Pro-Befehle, die Vorgänge wie das Umschalten zwischen Fensteranordnungen steuern.
Note: Definiert eine Lane für Noten mit einer bestimmten Tonhöhe (nützlich für die Schlagzeugprogrammierung).
Control: Definiert eine MIDI-Controller-Lane.
C-Press (Channel Pressure): Definiert eine Lane für „Channel Pressure“ (auch bekannt als Aftertouch, eine Funktion vieler Synthesizer, die z. B. zusätzliches Vibrato erzeugt, wenn bereits gehaltene MIDI-Keyboard-Tasten stärker gedrückt werden).
P-Press (Polyphonic Pressure): Wie oben, aber jede Note kann einzeln moduliert werden.
Program Change: Definiert eine Lane, in der MIDI Program Change-Events erzeugt und gesendet werden können, womit du innerhalb einer Region zwischen Sounds umschalten kannst (z. B. von E-Piano zu Clavinet).
Pitchbend: Definiert eine Lane für Pitchbend-Daten.
Wichtig: Der ausgewählte Wert des Parameters „Status“ (Event-Typ) beeinflusst direkt das Verhalten und die Anzeige des Parameters „Datenbyte 1“ („Nummer“). Wenn z. B. „Note“ als Typ des Parameters „Status“ gewählt ist, kannst du das erste Datenbyte verwenden, um die Tonhöhe (MIDI-Notennummer) für die ausgewählte Lane festzulegen. Wenn die MIDI-Region von einem gemappten Instrument wiedergegeben wird, erscheint hier ein Einblendmenü mit den Namen der Eingangsnoten (z. B. Drum-Sound).
Das Markierungsfeld und das Einblendmenü „Datenbyte 1“ („Nummer“) werden unten im Informationsfenster angezeigt.

Die Bezeichnung des Parameters „Datenbyte 1“ zeigt die gewählte Statuseinstellung:
Fader, Meta, Control, Program: Als erstes Datenbyte wird eine Nummer angezeigt.
Note, P-Press: Als erstes Datenbyte wird die Tonhöhe angezeigt.
C-Press und PitchBd: Das erste Datenbyte wird grau dargestellt, da es keine Funktion hat.
Aktiviere das Markierungsfeld „Datenbyte 1“ („Nummer“), um das definierte erste Datenbyte einzublenden. Klicke erneut auf das Markierungsfeld (Häkchen wird entfernt), um das erste Datenbyte wieder auszublenden. Im Fall von Noten-Events werden dann die Velocity-Werte aller Noten in der entsprechenden Lane dargestellt (unabhängig von der Tonhöhe).
Wähle einen Wert aus dem Einblendmenü „Datenbyte 1“ („Nummer“). Die im Einblendmenü angezeigten Optionen richten sich nach dem Parameter in der Zeile „Status“:
Bei Auswahl von „Control“ in der Zeile „Status“ bestimmt das Einblendmenü den Controller-Typ (Controller-Nummer).
Wenn in der Zeile „Status“ „Meta“ oder „Fader“ ausgewählt ist, bestimmt das Einblendmenü den Meta- oder Fader-Event-Typ (Meta- oder Fader-Befehlsnummer).
Wenn in der Zeile „Status“ „Channel-Aftertouch“ („C-Press“) oder Program Change-Befehle („Program“) ausgewählt sind, wird die Einstellung für das erste Datenbyte ignoriert und das erste Datenbyte wird als Balkenhöhe angezeigt.
Wenn in der Zeile „Status“ „Pitchbend“ („PitchBd“) ausgewählt ist, wird die Einstellung für das erste Datenbyte ebenfalls ignoriert, weil beide Datenbytes verwendet werden, um die Balkenhöhe anzuzeigen.